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Minze

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Minze Pfefferminze MenthaMinze und Pfefferminze

 

Minzen gibt es viele. Allen gemein ist der intensive Duft, hervorgerufen durch den mehr oder weniger hohen Anteil an Menthol. Bekannte Vertreter dieser Art sind etwa die Pfefferminze, die Japanminze und die Krause-Minze.

Minzen sind in der Natur häufig zu finden. Unsere Vorfahren haben bereits in alter Zeit die innewohnenden Kräfte dieser freundlichen Pflanze erkannt. Sie galt als Heilkraut und als Aphrodisiakum. Würzte Speisen und spendete Wohlgeruch. Englische Kriegs- und Handelsschiffe etwa hielten ihr Trinkwasser frisch, indem sie Minze in die Tanks gaben.

 

Minze im Brauchtum

 

Die Wertschätzung für die kleine Pflanze spiegelt sich in Brauchtum und Mythen der Völker wider. Der griechischen Sage nach war Minthe, eine Nymphe, die Geliebte des Unterweltgottes Hades. Das blieb seiner Frau nicht verborgen. Persephone tötete Minthe in ihrer Eifersucht. Doch dank ihres Geliebten erschien diese als duftende Pflanze wieder auf Erden.

 

Einst schrieb man der Minze vielfältige magische Kräfte zu. In der Antike flocht man aus dem Kraut  Kränze für Brautleute.

Minze im Haus sollte Geld und Reichtum mehren, sie versprach Schutz vor bösen Geistern. Es hieß sogar: Frische Minze rufe gute Geister herbei.

 

Verwendung von Minze als Heilkraut

 

Neben diesen magischen Fähigkeiten nutzte man ihre verschiedene Heilwirkungen. Sie galt als verdauungsfördernd und schmerzlindernd. Sie half gegen Kopfweh und bei Unterleibskrämpfen. Bei Erkältungen befreite der Menthol-Duft die Atemwege. Grabbeigaben belegen, dass Minze bereits im alten Ägypten im Einsatz war. Offenbar auch zu kultischen Zwecken.

Forschungen haben inzwischen die traditionellen Anwendungen bestätigt.

 

Minze als Nahrungsmittel

 

Wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaften wurde Minze früher häufig zum Würzen von Speisen genutzt. Menschen, die nach dem Essen oft ein Völlegefühl verspüren, können mit Minze der Verdauung helfen. Die englische Minzsoße etwa ist ein Klassiker. Sie enthält neben Minze, Wasser, Zucker, Essig und passt wunderbar  zu Lamm oder Rind.

 

Minze in Kosmetik und Aromatherapie

 

Minze gilt als hilfreich bei unreiner Haut. Geschätzt werden auch heute ihre kühlenden, entzündungswidrigen Eigenschaften. Für geschwollene und brennende Füße ist Minze eine Wohltat. Ein Bad mit Badesalz und einigen Tropfen des ätherischen Öls beruhigen und kühlen die schweren Füße. Fußcremes wird Minze daher gerne zugesetzt.

Der mentholhaltige Duft wirkt krampflösend.

Die Zahn- und Kosmetikindustrie etwa verwendet Minzöl aufgrund seiner reizlindernden Wirkung und seines frischen Geschmacks als Zutat in vielen Zahn- und Mundpflegeprodukten

In Massageölen hilft Minze die Muskeln zu entspannen, wirkt erfrischend und belebend. Auch in Deos nutzt man diesen Frische-Kick

 

Anwendungen der Minze

 

Minze ist sowohl innerlich als auch äußerlich einsetzbar. Verwendet werden frische oder getrocknete Pflanzenteile sowie das ätherische Öl.

Aus getrockneter oder frischer Minze lässt sich ein wunderbar erfrischender Tee zubereiten. Das ätherische Öl, gemischt mit einem hautpflegenden Trägeröl, erfrischt die Lebensgeister bei einer wohltuenden Massage. In der Duftlampe verbessert es die Konzentration.

 

Forscher entdeckten Haarwuchs fördernde Eigenschaften der Pfefferminze. Rezeptanregungen für eine Haarkur sind hier zu finden.

 

Minze Rezept zur ErfrischungMinze-Erfrischungs-Spray

 

Eine wunderbare Erfrischung an heißen Sommertagen bietet ein kühlendes Tonikum welches leicht herzustellen ist. So gehts: 20ml Alkohol (99 %) mit 80ml abgekochtem Wasser mischen. Es geht auch etwa Wodka. Bei 40% igem Wodka ca. 40ml mit 60ml Wasser mischen. 10-15 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl zusetzen, mischen, in einen Spender oder Sprayflasche abfüllen, fertig.

 

Was Sie beim Gebrauch der Minze beachten sollten

 

Gelegentlich treten nach äußerlicher Anwendung Hautreizungen auf. Menschen mit  einem empfindlichen Magen sollten Minze innerlich nicht anwenden.

Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu zwei Jahren darf das Minzöl keinesfalls im Gesicht angewendet werden. Anderenfalls kann es zu einer lebensgefährlichen Verkrampfung im Bereich des Kehlkopfes (Glottiskrampf, mögliche Folge: Atemstillstand) kommen.

Generell dürfen Sie das Minzöl nie im Bereich der Augen, direkt auf Schleimhäute oder verletzte Haut auftragen

Stillende Mütter sollten wissen, das Minze zur Einschränkung der Milchsekretion verwendet werden kann. Schwangere sollten auf den Gebrauch von Minzöl verzichten.

 

Minze in der Forschung

 

Die Forschung bestätigt inzwischen viele der traditionellen Anwendungen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegten etwa die Wirkung gegen den Candida-Pilz. Nachgewiesen wurden die hervorragenden antibakteriellen Eigenschaften unterschiedlicher Minze-Arten, sowie ihre antientzündlichen Eigenschaften. Sogar Krebszellen konnten in ihrem Wachstum gehemmt werden.  An der University of Viling Jesuits fand man etwa heraus, das der Appetit gedämpft wird, wenn man den Duft von ätherischem Pfefferminzöl schnuppert. Gut zu wissen, wenn man eine Diät plant, oder eine Fasten-Kur.

 

Wissenschaftliche Quellen:

 

Anti - inflammatory and sedative - hypnotic activity of the methanolic extract of the leaves of mentha arvensis.
Verma SM, Arora H, Dubey R.

 

Inhibition by the essential oils of peppermint and spearmint of the growth of pathogenic bacteria.
Imai H, Osawa K, Yasuda H, Hamashima H, Arai T, Sasatsu M

 

Effects of Peppermint Scent on Appetite Control and Caloric Intake
Alex Reed, Jude Almeida, Ben Wershing, and Bryan Raudenbush

 

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Copyright © 2010 Natur & Kosmetik Marina Bauernfeind
Stand: 26. August 2017